Wohnung in 76855 Annweiler, Queichtalstr.
76855 Annweiler
Die genaue Adresse erfahren Sie gerne auf Anfrage.
(Landkreis: Südliche Weinstraße, Bundesland: Rheinland-Pfalz)
ObjektNr: 822411
Wohnfläche: ca. 228 m²
Grundstück: ca. 578 m²
Verkehrswert: 116.000 €
(Versteigerung)
Beschreibung
Eigentumswohnung, Baujahr: ca. 1889, Aufteilungsplan: 1, Miteigentumsanteil: 66.6667%, Wohnfläche: 228m², Nutzfläche: 33m², Zimmer: 9, Küche, Bad, im Erdgeschoss des Anbaus sowie im gesamten Dachgeschoss, keine Innenbesichtigung, insgesamt in einem vernachlässigten, teilweise desolaten Unterhaltungszustand
Ergänzende Infos:
Sichern Sie sich das Objekt schon vor dem Versteigerungstermin! In vielen Fällen ist ein Vorabkauf möglich. Der ausgewiesene Kaufpreis ist der Verkehrswert, den das Gericht aufgrund eines Sachverständigen ermittelt hat. Ein Zuschlag ist ggf. schon ab 50% möglich (bei Zweitterminen auch darunter). Zudem fallen keine Makler- und Notarkosten an! Als Marktführer für Zwangsversteigerungen finden Sie bei uns ALLE Zwangsversteigerungen bundesweit – und das mit Vollständigkeitsgarantie. Mit dem Full-Service-Paket von Argetra bekommen Sie alle verfügbaren Daten und Informationen zur Immobilie. Sie erhalten dadurch Zugriff auf unsere exklusive Online-Datenbank mit einer zwölfmonatigen Vorausschau aller künftigen Objekte. Eine monatliche Übersicht zeigt Ihnen alle Immobilien, damit Sie Ihre Chance nicht verpassen. Und wenn Sie Hilfe brauchen, steht Ihnen Ihr persönlicher Kundenberater zur Seite. Wir helfen Ihnen, Ihre Wunsch-Immobilie erfolgreich zu ersteigern! Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind telefonisch für Sie von montags bis freitags von 9.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Telefon-Nummer: 02102-711 711 Wichtig: Zwangsversteigerungstermine können jederzeit aufgehoben werden, wenn die Immobilie durch einen Vorabkauf erworben wurde. Nur ca. 50% der angesetzten Termine landen tatsächlich beim zuständigen Amtsgericht. Ein Energieausweis ist beim Erwerb durch eine Versteigerung nicht erforderlich.
Infos zu Dernbach :
Dernbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels an. Seit dem 15. März 2001 ist sie „staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort“.
Dernbach wurde erstmals im Jahre 1189 urkundlich erwähnt. Am 14.04.1189 stellt Kaiser Barbarossa in Hagenau eine Urkunde aus, in der er sein Lehen in Spechtsbach, Dernbach, Gräfenhausen u.a., an den Straßburger Bischof Heinrich von Hasenburg zurück gibt mit der Auflage, dass dieses Lehen dem Kloster Eußerthal zum ewigen Besitz übertragen wird. Zum Tausch erhält Barbarossa die Eußerthaler Klostergüter in Mühlhofen und Rohrbach.
Aber bereits wesentlich früher muss das Dernbachtal besiedelt gewesen sein. Älteste Zeugen sind 3 Steinbeile aus der jüngeren Steinzeit (3. Jahrtausend vor Christus).
Die Bezeichnung Dern, Deiren, Deyrin wird von tegar(o) bzw. deger aus dem Voralthochdeutschen abgeleitet und wird übersetzt mit groß, weit, breit und geräumig. Zuo deru degarim bachu bzw. zer degern bach kann als an dem großen Bach, im geräumigen Bachtal gedeutet werden.
Mit der Auflösung des Klosters Eußerthal um 1560 durch Kurfürst Friedrich von der Pfalz, endete die Zugehörigkeit zum Kloster.
Dernbach lag in dieser Zeit stets im Spannungsfeld zwischen dem Kloster und der Burg Scharfeneck. 1521 gab Graf Ludwig von Löwenstein–Scharfeneck das Dorf an die Kurpfalz, um es als Erblehen zu nehmen. Dies war ein illegaler Akt und wurde am 01. und 04.12.1555 in Gleisweiler entschieden. In den Schiedssprüchen ist der jeweilige Herrschaftsbezirk genau festgelegt worden.
Die Burg Scharfeneck war bis zu Ihrer Zerstörung im 30-jährigen Krieg die Hausburg von Dernbach. Der Besitz der Burg wechselte 1521 an die Familie Löwenstein–Scharfeneck, die die Verwaltung nach St. Johann (heute Ortsteil von Albersweiler) verlegte.
Mit der französischen Revolution endete auch der über 300-jährige Besitz des Adelsgeschlechts. Die Löwensteiner übersiedelten mit Verwaltung nach Kleinheubach und Wertheim. Im Jahre 1803 entschädigte Napoleon mit dem Reichdeputationshauptbeschluß die Löwensteiner mit rechtrheinischem Kirchengut, das diese mit päpstlicher Erlaubnis annahmen.
1832 ist für Dernbach eine ganz besondere Jahreszahl. In diesem Jahr wurde der südliche Teil mit dem Pfalzhof von Eußerthal abgetrennt, und Dernbach zugeschlagen. Heute hat Dernbach knapp 500 Einwohner und liegt in der Verbandsgemeinde Annweiler. Die Gemarkungsfläche beträgt 386 ha, davon sind 241 ha Wald. Es gibt zahlreiche Wanderwege, die zu den Burgruinen Neuscharfeneck, Meistersel, Ramburg und zum Orensfelsen führen. Hier befand sich eine frühmittelalterliche Fliehburg und man hat einen wunderbaren Ausblick über den Pfälzer Wald bis in die Rheinebene.
Besonders stolz ist die Gemeinde auf Ihre Siege bei dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". In den Jahren 1979 und 1984 war Dernbach Landessieger von Rheinland-Pfalz.
Im Rahmen des Kirschblütenfestes 1995 wurde mit der Gemeinde Thürthenning (Ortsteil von Moosthenning/ Bayern) ein Partnerschaftsvertrag geschlossen.
Bekannt ist Dernbach für seine ausgezeichnete Gastronomie und für die Kirschblüte im Frühjahr.
Seit 14.03.2001 ist Dernbach als Fremdenverkehrsgemeinde staatlich anerkannt.

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